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Eröffnung
Gletsch - Oberwald Festtage in Gletsch
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Am
12. August war es endlich soweit - das letzte Teilstück
der Bergstrecke von Gletsch nach Oberwald wurde feierlich
eröffnet. Der erste offizielle Personenzug führ am Morgen
von Realp nach Oberwald. In diesem Zug fuhren die Personen,
die sich als Pioniere für den Erhalt und Wiederaufbau
der Furka-Bergstrecke eingesetzt haben.
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Die
geladenen Fahrgäste treffen sich am Bahnhof Realp.
Zum Vergrößern bitte auf die
Bilder klicken
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Die
Begrüßung erfolgt durch Robert Frech, den Präsidenten
des Zentralvorstands des Vereins Furka-Bergstrecke
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Geschmückt
steht die Lok DFB 1 abfahrbereit vor dem Sonderzug.
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Jakob
Knöpfel und Martin Horath sieht man die Freude an, diesen
Zug zu fahren.
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In
Tiefenbach wird kurz Halt gemacht, damit die Lok Wasser
fassen kann.
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In
der Station Furka werden die Fahrgäste bereits mit einem
Apéro erwartet.
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Der
einsetzende Regen konnte die Feststimmung nicht trüben
und im Zelt war es ja trocken.
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Die
erste Fahrt auf dem Streckenabschnitt zwischen Gletsch
und Oberwald war für alle Teilnehmer ein ganz besonderes
Erlebnis.
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Natürlich
waren in Oberwald viele Pressevertreter anwesend
und so gab es etliche Interviews.
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In
der Mehrzweckhalle in Oberwald fand das Festessen statt.
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Oskar
Laubi, der Präsident des Verwaltungsrates der Dampfbahn
Furka-Bergstrecke AG, ging in seiner Festrede auf die
Geschichte des Wiederaufbaus der Bergstrecke ein und
betonte die Wichtigkeit dieser Arbeit für den Erhalt
des technischen Kulturgutes.
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Nachem
die Grußworten des Bundesrates Moritz Leuenberger
verlesen waren, Axel Schiele im Namen der Fronarbeiter
seine Gedanken zum heutigen Tag vorgebracht hatte und
der kirchliche Segen erteilt war, wurde vom ehemaligen
Bundesrat Adolf Ogi zusammen mit Walter und Manfred
Willi das Band durchschnitten und damit die Strecke
feierlich eröffnet.
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Anschließend
für der Zug, nun besetzt mit Gästen aus Politik und befreundeten
Bahnen und Organistaionen zurück nach Realp.
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Vom
13. bis 15. August stand Gletsch ganz im Zeichen des
großen Festes zur Wiedereröffnung der kompletten Bergstrecke.
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Zwischen
Oberwald und Gletsch verkehrten zwei Sonderzüge, um
den vielen Eisenbahnfreunden eine Fahrt auf dem
neuen Streckenabschnitt zu ermöglichen.
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Neben
der Lok DFB 6 "Weisshorn" war auch die ölgefeuerte
Lok "Breithorn" der Matterhorn-Gotthard-Bahn
im Einsatz.
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Der
Kehrtunnel ist durchfahren und gleich wird das Ende
des Zahnstangenabschnittes unterhalb Gletsch erreicht
sein.
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Im
Bahnhof Gletsch treffen sich die beiden Züge.
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Im
Bereich des Bahnhofes konnten noch weitere Fahrzeuge
und Gerätschaften der Bahn besichtigt werden.
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Interessant
war sicher der Führerstand der Elektrolok HGe 4/4 Nr.
16, welche ursprünglich zwischen Brig und Zermatt
verkehrte und vieleicht eines Tages bei der DFB zum
Einsatz kommt.
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Auch
die Bauabteilung präsentierte sich mit Baufahrzeugen
und Geräten den interessierten Besuchern.
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Für
die kleinen Besucher war die Kindereisenbahn ein ganz
besonderer Anziehungspunkt.
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Im
Perk gegenüber vom Hotel Glacier du Rhone war der Gletsch-Märt
aufgebaut. Hier gab es Köstlichkeiten aus der Region
zu kaufen.
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Bei
diesen Angeboten musste kein Besucher hungrig bleiben.
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Aber
auch umfassende Informationen wurden geboten. Hier konnten
Besucher aus erster Hand alles über die Rückführung
der Dampfloks aus Vietnam erfahren.
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Verein
und Stiftung präsentierten sich in einem gemeinsamen
Stand den Besuchern. Bei einem Wettbewerb konnten man
schätzen, wie viele Kohlestücke sich in einem aufgestellen
Behälter befanden.
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Im
Blauen Haus stand das detailgerechtes Modell des Bahnhofs
Gletsch, welches von Paul Berce von der Sektion Belgien erbaut
wurde und von Ihm der Sektion Romande geschenkt
wurde.
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In
einer sehr informativen Ausstellung wird über den
Rückgang der Gletscher und die Auswirkungen auf
den Alpenraum informiert. Ganz besonders interesant
waren dabei die Vergleiche, wie der Rhonegletscher sich
verändert hat.
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Im
Keller des Blauen Hauses wurde das Wasserkraftwerk aus
dem Jahr 1899 für die Besucher in Betrieb genommen.
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Das
zweite, viel leistungsfähigere Wasserkraftwerk in Gletsch
war ebenfalls zu besichtigen.
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Wie
man in Vergangenheit die Waren über die Pässe transportiert
hatte, war bei den Säumern mit ihren Tragtieren zu erfahren.
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Von
Gletsch aus konnte man mit dem historischen Postauto
den Furka-Pass bereisen.
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An
diesem Wochenende verkehrte dann auch ein regulärer
Dampfzug über die gesamte Bergstrecke.
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Die
Fahrt hinunter nach Oberwald ist für die Dampflok dann
doch einen leichte Übung.
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Viele
Fotofreunde suchten sich einen guten Standort,
um die Dampfzüge auf der Strecke zu fotografieren.
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Am
Abend wurde dann die Diesellok HGm 4/4 Nr. 61 der MGB
für den Zug zwischen Oberwald und Gletsch eingesetzt.
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Anschließend
fährt nun die "Breithorn" alleine hinauf nach
Gletsch, um dort über Nacht abgestellt zu werden.
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Auch
wenn das Wetter sich nicht immer von seiner besten Seite
zeigte, so waren die Festtage in Gletsch eine gelungene
Veranstaltung zur Freude der vielen angereisten Besucher.
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17.08.2010
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Realp
Anfang April 2010
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Nachdem
im Flachland der Winter durch wärmere Termperaturen
vertrieben wurde, wollen wir unseren Blick einmal nach
Realp richten und schauen, was sich dort tut.
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Der
Bahnhof Realp ist mit Schnee bedeckt und befindet sich
noch im Winterschlaf.
Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken
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Auch
das Depot sieht auf den ersten Blick verlassen aus.
Doch die Spuren verraten, dass hier schon
viele Leute unterwegs waren.
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Beim
näherkommen zeigt sich, dass hier bereits fleissig gearbeitet
wird.
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In
der Remise wird derzeit an zwei Dampflokomotiven und
der Diesellokomotive gearbeitet. Diese ist noch für
die Revison in viele Teile zerlegt. Bis zum Beginn der
Schneeräumung muss sie wieder zusammengebaut und einsatzbereit
sein.
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Hoffentlich
wissen alle, wo welches Teil wieder hingehört.
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Der
erste Bauabschnitt der neuen Werkstatt steht noch etwas
einsam an der Drehscheibe.
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Im
Inneren haben zwei Dieseltraktoren einen Stellplatz
gefunden. Gleichzeitig geht aber der Innenausbau des
Gebäudes noch weiter.
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Mit
der Arbeitsgrube unter dem Gleis können hier in Zukunft
die Revisionsarbeiten viel effizienter durchgeführt
werden, da in der Halle endlich auch genügend Platz
um die Fahrzeuge herum vorhanden ist.
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Im
Obergeschoss sind die notwendigen Nebenräume eingerichtet
worden. Hier können kleinere Arbeiten an den Fahrzeugkomponenten
durchgeführt werden,
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Im
übersichtlichen Lagerbereich liegen die notwendigen
Ersatz- und Verschleißteile für den reibungslosen Betrieb
bereit. Dazu müssen aber erst einmal noch alle Regale
aufgebaut und eingeräumt werden,
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Auch
ist ein zusätzlicher Umkeideraum entstanden, der dringend
notwendig war. Dieser wird von den Mitarbeitern der
Dieselcrew bereits gerne genutzt.
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Der
Chef der Dieselcrew, Jürg Bolliger bei der Arbeit mit
dem EDV-System, das die gesamte technische Daten,
die Wartungslisten und Betriebsbücher aller Fahrzeuge
auf der Furka-Bergstrecke verwaltet. Auch dient es dazu,
den gesamten Lagerbestand zu dokumentieren und jedezeit
einen Überblick über Bestand und notwendige Nachbeschaffungen
zu haben.
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04.04.2010
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