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 Berichte von der Bausaison 2010

 

Bauwoche der Sektion Berlin-Brandenburg KW 28

 

In der Woche 28 vom 12. - 17.7.2010 war die Sektion Berlin-Brandenburg zur Bauwoche an der Furka. 17 Arbeitskräfte im Bau und 4 für Logistik hatten den langen Weg auf sich genommen. 

Die Aufgaben:

  • Perron in Oberwald
  • Gleise auf und an der Drehscheibe
  • Betonarbeiten Wasserfassung zwischen Oberwald und Gletsch
  • Stahlbögen in Realp
  • Mauerarbeiten Lammenbrücke
  • Steine für Böschung tragen
  • Kabel und Rohre verlegen

Unterkunft und Küche in Realp, Arbeiten meist in Oberwald und auf der Strecke

 

 

In Oberwald wurde am Bahnsteig weitergebaut.

 

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Auf der Strecke sind noch Wasserfassungen zu bauen, da ist auch noch Arbeit für das nächste Jahr...

Zur Probefahrt und zur Belastung des neuen Gleises und war eine HGm 4/4 der MGB da.

 

 

Axel Schiele
Sektion Berlin-Brandenburg

 

 

 

17.08.2010

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Bauwoche der Sektion Ostschweiz KW 26

 

 

Wieder standen über 20 Mitglieder der Sektion Ostschweiz auf der Teilnehmerliste der traditionellen Bauwoche. Gerade zwei davon waren das erste Mal dabei – für die anderen ist die Woche 26 an der Furka schon lange fester Bestandteil im Jahreskalender. Dass einer der beiden Teilnehmer aus Holland bereits zum 15-ten Mal dabei war, spricht für das gute Klima der Bauwoche. Wie gewohnt versprach das vollgepackte Bauprogramm eine abwechslungsreiche Woche. Die Spuren des Endspurts – Oberwald planmässig zu erreichen – waren erkennbar!

Wettermässig waren alle gespannt, was sie erwartete. Die Wochen zuvor waren regnerisch und kalt und der erste Arbeitstag mit Schnee vom vergangenen Jahr war noch in fester Erinnerung. Der Wetterfrosch stieg jedoch am Wochenende fast sprunghaft auf die oberste Sprosse und verharrte dort die ganze Woche. Auch der kulinarische Einstieg in die Arbeitswoche gelang unserem Küchenteam einmal mehr hervorragend und Marias Hotelfachkünste sicherten jedem Gast ein wohl verdientes Bett im Blauen Haus.

Manfred Willi begrüsste uns am Montagmorgen und erläuterte das diesjährige Bauprogramm der bevorstehenden Woche. Für unseren Bauwochenchef Markus Staubli galt es einmal mehr, die Arbeitskräfte geschickt auf die verschiedenen Baustellen zu verteilen. Dass die Vegetationsbekämpfung nicht in den vordersten Rängen der Beliebtheitsliste stand, war ihm klar, und trotzdem verstand er es, aufzuzeigen, wie wichtig auch diese Tätigkeit für den sicheren Betrieb unserer Dampfbahn ist.

Das Setzen der in den letzten Jahren revidierten und neu hergestellten Wasserkränen – einer talwärts in Gletsch und zwei in Oberwald – war dem auf Maschinenbau spezialisierten Team zugeteilt. Millimeter-genau mussten die Teile verbohrt und zusammengesetzt werden. Auch das fachgerechte Anschliessen an das von der Wasserfassung gespeiste eigene Versorgungsnetz gehörte dazu.

Dampflokomotiven wie die HG3/4 sind auf ihren Zugsfahrten stets mit dem Kamin voran unterwegs. Damit dies auf dem letzten Streckenabschnitt so bleibt, ist auch in Oberwald eine Drehscheibe erforderlich. Ein Grossteil des Teams, welches vor sechs Jahren in Brig eine ausgediente Drehscheibe der Matterhorn-Gotthard-Bahn ausgebaut und zwischenzeitlich revidiert hatte, erntete die Früchte dieser Zeit. Alle Teile standen einbaufertig für den Transport nach Oberwald bereit. Am Dienstag fuhren Pneukran und Tieflader der Fa. Clausen in Gletsch auf – und bereits vor Arbeitsschluss konnte das 8 Tonnen schwere Hauptelement der Drehscheibe in der neu erstellten Grube am neuen Ort ein erstes Mal erfolgreich gedreht werden. Bis zum Ende der Woche waren dann auch alle Abdeckungsträger und mechanischen Teile montiert, so dass dem Erstellen der Holzabdeckung und Legen der Anschlussgleise in der Folgewoche nichts mehr im Wege stand. Rechtzeitig kann somit auch dieses Bauwerk für die Eröffnung im August 2010 dem Betrieb übergeben werden.

Viel Muskelkraft und Ausdauer waren auf der Strecke unterhalb der 'Rhonequelle' gefragt. Galt es doch, auf einem längeren Streckenabschnitt Klemmplatten und -schrauben zu ersetzen. Ein guter Gruppengeist gepaart mit geschickter Arbeitsweise und zweckmässigen Hilfsmitteln half, unter sengender Hitze und auf den Knien arbeitend das gesteckte Ziel gar noch zu übertreffen.

Ganz unscheinbar und ohne grosse Feierlichkeiten hat eine weitere Gruppe unter der Führung unsers bewährten Gleisbau-Profi Bruno Glutz das verbunden, was vor über 28 Jahren getrennt wurde. Mit dem von ihnen eingebauten Verbindungsgleis zur MGB entstand erstmals wieder eine durchgehende Bergstreckenverbindung von Oberwald nach Realp!

Auch bereits zur Tradition geworden sind die Arbeiten des Ricklin-Teams. Ihnen verdankt manch Fronarbeiter, dass von nun an auch im zweiten Stock des Blauen Hauses eine Toilette existiert! Und dank dem Geschick eines Elektrofachmannes sind nun auch in den Arbeits- und Lagerräumen zweckmässige Beleuchtungskörper montiert.

Der Versuch, beim Lammenviadukt mit Kernbohrungen Öffnungen für die Versorgungsleitungen zu schaffen, scheiterte leider aus geologischen Gründen. Deshalb muss vom Planerteam nun nach anderen Wegen gesucht werden.

Dass die Vegetationsbekämpfung (Jäten!) ihre Früchte trägt, zeigt der Blick vom Lammenviadukt aufwärts. War doch anfangs Woche nur schwach erkennbar, dass hier überhaupt Geleise liegen, so präsentierte sich das Teilstück Ende Woche, wie es einer Bahnstrecke gebührt.

Vorbereitungen für eine neue (gewollte) Vegetation wurden in Oberwald getroffen. Dort galt es, den Bahndamm von der Kantonsstrasse bis zur ersten Weiche im Bahnhof Oberwald für die Begrünung herzurichten.

Weitere Arbeiten wie Gleiskorrekturen auf der bestehenden Strecke oder Unterhalt an Anlagen und Einrichtungen wurden ausgeführt, so dass alle Teilnehmer am Ende der Woche auf eine ausgefüllte und unfallfreie Zeit zurückblicken konnten.

Zum Gelingen der Bauwoche haben verschiedene weitere Dinge beigetragen. Denn wohl kaum einer wird morgens mit den Alphornklängen von Leo geweckt und hat nach Öffnen der Augen einen Ausblick in Richtung Rhonegletscher. Das Essen von Hans und seiner Mannschaft war wieder einmal hervorragend und Maria sorgte stets für Ordnung im Haus.

Mit Genugtuung dürfen wir erkennen, mit unserer Arbeit einen weiteren Beitrag für den Betrieb bis Oberwald geleistet zu haben. Wir wissen aber auch, dass nach Erreichen dieses Ziels die Fronarbeit für unsere Dampfbahn nicht zu Ende sein wird. Freuen wir uns auf ein Wiedersehen in der Bauwoche 2011 und nochmals herzlichen Dank für die geleistete Arbeit und die kameradschaftlich schöne Zeit.

Geisser Philipp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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17.08.2010

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Bauwoche der Sektion Schwaben KW 26

  

Die Sektion Schwaben konnte in diesem Jahr wieder mit einer tatkräftigen Mannschaft zum Baueinsatz an der Furka kommen. Sechs Wochen vor der Eröffnung konzentrierte sich die Arbeit auf den Bereich des Bahnhofs Oberwald und der Strecke. Wir waren diesmal in Realp untergebracht und so brachte uns der Autozug jeden Tag auf unsere Baustelle. Unser Mittagessen kochte die Sektion Ostschweiz, die zur gleichen Zeit arbeitete, jedoch im Blauen Haus in Gletsch untergebracht war. Morgens und Abends wurden wir von unserem Furka-erprobten Koch Hans Berger in Realp bestens versorgt.

Eine Gruppe beschäftigte sich mit dem Bau des Verbindungsgleises zur MGB. Das Grobplanum war erstellt und so gingen wir daran, die Schwellen auszulegen und unter fachkundiger Anleitung eines Gleisbauprofis die Schienen zu montieren. Auf Grund des engen Übergangsbogens war hier doch etliche "rohe Gewalt" mit Brechstange und Winden nötig, um das Gleis in die gewünschte Richtung zu bringen. Anschließend hieß es Schotter schaufeln, um die notwendige Stabilität zu gewährleisten. Bei den hochsommerlichen Temperaturen lief dabei der Schweiß in Strömen,

Eine andere Gruppe machte sich daran, Kabel in die vorhanden Leerrohre einzuziehen und die Kandelaber sowie eine Uhr am Bahnsteig aufzustellen. Anschließend ging es an die Strecke, um hier Kabel für die Sprinkleranlage einzuziehen, was auf Grund der Länge und Durchmesser der Kabel auch ziemlich Anstrengung erforderte.

Daneben galt es, noch verschiedene kleinere Arbeiten auszuführen. Eine Fundament für einen Schaltschrank, die Befestigung von Weichenstellhebeln, Grabarbeiten für die Verlegung von Gleiskontakten, der Bau eines Bahnübergangs aus Altschwellen und verschiedene Transporte.

 

 

Noch liegen am Verbindungsgleis zur MGB erst die Schwellen

Es gibt noch viel zu tun in Oberwald

Das Verbindungsgleis ist fertig.

Der Weichenstellhebel muss noch an den Schwellen befestigt werden

Am Bahnübergang Bogen fehlt noch ein Fundament für einen Schaltschrank

Die Schwellen müssen für den Einbau als Bahnübergang passgenau zugeschnitten und mit Aussparungen versehen werden

Während unser Koch in Realp die Küche versorgte, legten wir im Gnaggiwagen selber Hand an

 

 

Am Ende der Woche konnte man den Baufortschritt in Oberwald deutlich sehen und wir wussten, dass sich die Anstrengungen in der brennenden Sonne des Wallis voll gelohnt hatten. Vielen Dank an alle Baugruppenteilnehmer.

 

 

Bernd Hillemeyr
Baugruppenleiter VFB Sektion Schwaben

 

 

 

17.08.2010

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Bauwoche der Sektion Zürich KW 22

 

 

In diesem Jahr war die Sektion Zürich mit einer Baugruppe von 18 Teilnehmenden vom 31. Mai bis zum 5. Juni 2010 in Realp und Oberwald beschäftigt.

Folgende Mitglieder nahmen an der Bauwoche teil: Sigi Ammann, Edi Gubler, Gusti Furrer, Hansjörg Häfliger, Simone und Heinz Hurter, Thomas Kästner, Köbi Keller, Peter Marques, Heinz Mettler, Gerold Nägeli, Arno Rudolf, Edi Schlumpf, Eugen Schneebeli, Lothar Sinnwell, Ueli Stoffner, Nino Vieceli und Dölf Zwick.

Das Wetter war wechselhaft bis schön die ganze Woche.

Wir organisierten uns in mehreren Gruppen:
- Stützmauer km 56.735
  Aushub, armieren und betonieren eines Betonriegels.
- Stützmauer 56.100
  Korrektur Bachsohle
- Runse km 56.850
  Räumung labile Schuttmasse
- Schalung Wasserfassung 2
  Anpassung auf Betonring
- Werkstattarbeit
  4 Stk. Zahnstangensattel-Beilagen
  45 Stk. Konsolen für Rohrmontage Lammernbrücke
- Schrank Streckenwärter umplatzieren
- Entgleisungsvorrichtung 75
  Fundament betonieren, Ergänzung  Böschung und Einbau EV
- BUe "Bogen"
  Ausbetonieren Z'-Fixpunkt
  Verschottern Anschlussfundament talseitig
- Weiche DKW 104
  Schotterkasten montieren, Absteckung SIOK, Einbetonieren Zementrohre
- Bewässerungs- und Löschanlage
  Einbau Schachtinstallation hydr. Bohren Sprinkler und Leitungen, Einmessen der Schächte
- Kabel
  Umspulen eines Kabels d 20mm,  Länge ca. 950 m von einer defekten auf eine neue Bobine 

 

 

 

 

Stützmauer km 56.735

Foto Edi Gubler

Z'-Fixpunkt

 

 

 

Unter der Leitung von Gustav Furrer sowie den Küchengehilfen Simone Hurter und Arno Rudolf wurden wie immer in unserer Bauwoche,  vor-zügliche Mahlzeiten zubereitet. Dank den vielen Früchten, Salaten und dem Gemüse, welche wieder von der Gärtnerei Christian und Hanni Friedli-Rey, Wohlenschwil (Mitglieder Sektion ZH), gesponsert wurden, waren die Menus abwechslungsreich und reichhaltig. Wir denken an den feinen, frischen Fruchtsalat sowie die Äpfel, Birnen, Orangen und Bananen als Zwischenverpflegung!

 

 

Ein feines Dessert ist bereit

Foto Edi Gubler

 

 

Ich möchte mich als Gruppenleiter bei allen Teilnehmenden für ihren Einsatz bedanken und würde mich freuen, wenn alle mit der gleichem Begeisterung und Kameradschaft im Jahr 2011 in der Woche 22 (ev. 23) wieder dabei sein könnten.

 

Edi Gubler
Baugruppenleiter VFB/Zürich

 

17.08.2010

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